Energieprojektentwicklung
 
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Miteinander die klimafreundliche Wärmeversorgung auf den Weg bringen

Beschäftigen Sie sich mit der Frage, wie in Ihrer Stadt oder Gemeinde eine klimafreundliche Wärmeversorgung auf den Weg gebracht werden kann? Geht es Ihnen dabei zum einen um die Nutzbarmachung der lokalen Energiequellen, zum anderen aber auch um den Aufbau einer lebendigen Kommunikation zwischen Stadt-/Germeinderat, Verwaltung, Bürgern und Unternehmen, um eine hohe Projektbeteiligung und eine gesicherte Wirtschaftlichkeit für die neue Infrastruktur zu erreichen? Dann finden Sie mit mir einen kreativen und erfahrenen Projektentwickler.

Ich bin Volkswirt mit einem Wissens- und Erfahrungsschwerpunkt in der Energiewirtschaft und mit viel Engagement in der Bürgerenergiebewegung. Für mehr als 50 Nahwärme-Projekte erstellte ich Entwürfe und Machbarkeitsstudien in Kooperation mit den technischen Fachleuten und den Bürgern vor Ort. Mehr als 25 Projekte wurden umgesetzt, darunter 10 in der Rechtsform der Genossenschaft. -> zur Person

Nahwärme

Aktuell geht es im Gebäudesektor um neue Herausforderungen:

  • Im Rahmen von systematischen Untersuchungen für komplette Baugebiete (Quartierskonzepte, Wärmeleitplanung) muss geklärt werden, welches für sämtliche Gebäude im Baugebiet die besten Optionen sind, um die bisherige Wärmeerzeugung mit fossilen Brennstoffen durch eine Wärmegewinnung aus lokalen EE- und Abwärmequellen abzulösen. Hierzu habe ich eine technisch, wissenschaftlich und bürgerschaftlich breit getragene Untersuchung in Königsbronn geleitet, deren Ergebnisse auch für die weitere Energiegesetzgebung wichtig wurden.
  • Technisch geht es um neue Energiequellen und neue Technologien der Wärmegewinnung (Solarthermie, Wärmepumpen zur Nutzung von Niedertemperaturquellen, Nutzung von industrieller Abwärme, ...) sowie um die optimale Verknüpfung von Strom- und Wärmesektor. Bezüglich der Wärmenetze geht es um den Übergang zu den Niedertemperaturwärmenetzen.
  • Jede nachhaltige Versorgungslösung muss gebäudebezogene Vorschläge zur Enerigeeinsparung umfassen (Absenkung der Heizkreistemperaturen, partielle Abkoppelung der Warmwasserbereitung von der Raumheizung, sonstige mit wenig Geld machbare Einzelmaßnahamen).
  • Aus der Sicht der Gebäuedeeigentümer und -nutzer muss transparent geklärt und beantwortet werden, ob im jeweiligen Baugebiet eine quartierzentrale oder eine einzelhausbezogene Wärmeversorgungslösung oder eine Mischform aus beidem die die energie- und kosteneffizienteste Lösung darstellt.
  • Wenn die beste Lösung ein Wärmenetz beinhaltet, dann sollten mindestens 80 Prozent der anliegenden Gebäudeobjekte für den Netzanschluss gewonnen werden. Dies kann nur gelingen, wenn die Projektentwicklung in die Kommunikation mit denjenigen, die zum Handeln bewegt werden sollen, eingebettet ist. Eine transparente Projektentwicklung und -kalkulation und der Vorrang für kommunal oder genossenschaftlich getragene Versorgungslösungen sind wesentliche Erfolgsfaktoren.
Bk gs Energiewende Weil ich durch die langjährige Arbeit für konventionelle und neue Energieprojekte viel Erfahrung sammelte, schreibe ich immer wieder Konzepte für komplexe Energiewendeprozesse, organisiere Arbeitsgruppen zu aktuellen Themen der Energie-gesetzgebung, biete Unterrichtsstunden für angehende Klimaschutzmanager, halte Vorträge auf Konferenzen. Zur engen Verzahnung von Basisarbeit bzw. Bürgererfahrung und Politikentwicklung beizutragen ist mir ein wichtiges Anliegen, damit unsere Gesellschaft eine lebendige bleibt und die notwendigen Änderungen mutig angeht.
 
 
Martin Lohrmann, Untere Flüh 1, 79713 Bad Säckingen, Tel. 07761 55 98-92, 0177-430 70 98, E-Mail, Datenschutz